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Gedenken an Erzbischof Wichmann

Es ist genau 1010 Jahre her, da wurde unser Ort erstmals urkundlich erwähnt. Es warThietmar von Merseburg, der den polnischen Fürsten Bolislav verfolgte, der sich hier Land sichern wollte. Der Abgesandte des Erzbistums verfolgte den Fürsten, bis sie in die Nähe von “Jutriboc” kamen und die Verfolgung unterbrachen.                                                            Schnell hatte sich das Erzbistum dieses Gebiet gesichert, eine Burgwurdei errichtet und schon 1174 das Stadtrecht erteilt. Zunächst war die deutsche Stadt auf dem Damm errichtet worden.   Innerhalb der später errichteten Stadtmauer wohnten ja noch die Wenden, die auch wahrscheinlich diese Ansiedlung geschaffen hatten. Die Verwaltung ging vom Burgvogt aus, der in der Burgwardei im jetzigen Schlosspark seinen Sitz hatte.                                           Auch die   Kirche hatte mit der Errichtung unserer Liebfrauenirche, die ebenfalls im Jahre 1174 geweiht wurde, ihr die Verwaltung übertragen und war somit Oberkirche im Jüterboger Gebiet. Das war für uns Anlaß, den Erteiler des Stadtrechts und Förderer unserer Stadt zu würdigen  und haben eine Statue bei SIK- Holz Langenlipsdorf bestellt.                                                  Der Geschäftsführer persönlich, Herr Gust, erschaffte die Statue und am 30. Oktober wurde sie feierlich neben dem Tor zur Liebfrauenkirche enthüllt.

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Erste Grenzwanderung 2017 ist absolviert

Traditionsgemäß am 2. Sonntag im März ging es wieder auf zur Wanderung entlang der Gemarkungsgrenze von Jüterbog.                                          Treffpunkt war am Ortsausgang von Neuheim und dann ging es durch den Wald “um Neuheim herum”.                                                                                            39 Erwachsene, ein Kind und drei Hunde hatten sich eingefunden und wollten bei doch recht schönem Wetter die Tour laufen.                                               Wie bereits bei den zurückliegenden Wanderungen führte uns unser Heimat-freund Gerhard Maetz in bewährter Weise durch die Landschaft und hatte auch diesmal wieder interssante Dinge zu erzählen und auf so manche Kleinigkeit am Rande des Weges hinzuweisen.  Die Zeit verging schnell und nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen kamen wir von der anderen Seite in das Dorfes und schließlich nach 7,9 km wieder zum Startplatz.

Die nächste Grenzwanderung wird am 1. Sonntag im November am Ortsausgang Grüna, an der Eisenbahnbrücke gestartet.                                 Wir hoffen wieder auf viele Wanderwillige.